4
Barocktreppe mit Hermes
erhaltenVon der Renaissancetreppe zieht sich eine Stützmauer mit einem kleinen Belvedere nach Osten zu einer zweiten, neobarocken Treppe mit Voluten. Sie verbindet den oberen Weg mit dem Parterre und endet an einem Hermes auf hohem Sockel, geschaffen von dem Würzburger Bildhauer Johann Martin von Wagner (1777-1858). Von Wagner stammen auch die Rokokofiguren auf den Postamenten der Treppe an der Schlossfreiheit. Die Mauer trägt Spaliere und einen kleinen Brunnen.
5
Gärtnerei
verändertDie ehemalige Gärtnerei versorgte Schloss und Park. Ihre Stützmauer war verglast, dahinter reiften Gemüse und frühes Obst. An einer Wegkreuzung am Eingang steht der Hutten-Pavillon.
6
Historische Fliederhecke
erhaltenEine alte Fliederhecke, wie sie in vielen Gärten dieser Zeit und schon in barocken Anlagen stand. Sie hatte eine Aufgabe: Sie beschattete die gläserne Mauer der Gärtnerei, damit Gemüse und Frühobst nicht in der direkten Sonne verbrannten.
7
Hutten-Pavillon
restauriertEin barocker Gartenpavillon mit Rokoko-Stuckdecke, den Stumm vor der Jahrhundertwende in Würzburg kaufte und durch den Architekten Arnold Hartmann versetzen ließ. Hartmanns kolorierte Zeichnung nennt ihn den Gartenpavillon des einstigen Fürstbischofs von Hutten, erbaut von Neumann um 1725. Das passt zu Christoph Franz von Hutten, Fürstbischof von Würzburg von 1724 bis 1729, unter dem Balthasar Neumann Hofarchitekt war. Trifft die Zuordnung zu, holte Stumm ein Stück Hutten'scher Baukultur an den Stammsitz der Hutten. Der Förderkreis ließ den Pavillon sanieren, nachdem Risse, Setzungen und ein undichtes Dach die Decke gefährdet hatten.
Nummern nach dem Parkplan bei Hans Dorn 2006. Der Zustand ist der von 2006, nicht der heutige Augenschein.